Morgens früh um fünf, für manche erst um halb sechs, mussten wir raus aus dem Bett. Alle 14 Turnerinnen trafen dennoch pünktlich bei der Schule ein. Die Koffer wurden verstaut. Nachdem die Info "kein Schaulaufen" richtig definiert wurde und die Frauen auf ein Bus und ein Auto verteilt waren, fuhren wir los. So ging es über Nidwalden und Urnerland direkt in den Stau. Die Fahrerinnen Monika und Rebekka chauffierten uns sicher durch den Gotthard bis nach Bellinzona. Gestärkt durch Cafe und Gipfeli schlenderten wir durch den Wochenmarkt mit typischen Tessiner Spezialitäten.

Weiter gings nach Losone, wo wir das Gepäck im Hotel deponieren konnten. Cardada wurde mit Auto und Seilbahn erreicht und wir wurden mehr oder weniger charmant zum Mittagessen bedient.

Auf dem schweren Aufstieg Richtung Cinetta bewunderten wir die Schottischen Hochlandrinder.

Ursi bekam fast feuchte Augen, weil sie auch so gerne diese zottigen Tiere auf ihrem Hof hätte.

Oben angekommen platzierten wir uns zu einem Gruppenfoto, damit es auf unserer Homepage endlich mal wieder was Neues zu sehen gibt.

Nach einem Ausblick auf der Aussichtsplattform auf Casdada genossen alle, ausser Vreny, einen kühlen Drink. Ab jetzt weiss auch sie, dass Café fredo nicht gleich Eiskaffee ist, aber dank Ursi wurde das Problem mit Schwups gelöst.

 
Die Glocken der Madonna dell Sasso läuteten den Samstagabend ein und wir machten uns nach einer erholsamen Dusche auf zum Risottoplausch ins Grotto "Raffael".

Am nächsten Morgen, nach schwach, gut oder tief durchgeschlafener Nacht stärkten wir uns am feinen Zmorgenbuffet.

Nach einer gegenseitigen Zimmerbesichtigung mit "Scheibenvollkontakt" brachen wir auf zur Falconeria in Locarno.

Wir genossen die unglaubliche Show mit den Falken Geiern, Eulen, Sekretärin und anderen grossen Greifvögel, die uns haarscharf über die Köpfe flogen.

Da der Himmel zwar verhangen, aber die Schleussen geschlossen blieben, machten wir uns nach Ascona auf. Dort angekommen genossen wir ein feines Mittagessen an der Seepromenade und spazierten im schönen Altstädtchen.

Aber alles Schöne hat ein Ende und so fuhren wir zurück über den Gotthardpass, der im dichten Nebel lag. Ein spontaner Entschluss führte uns ins Hotel Chedi in Andermatt. Wow war das edel!

Mit diesem Satz endet, der von uns alle verfasste Bericht, über den wie immer tolle Vereinsausflug 2015 ins Tessin. Danke Rebekka!